Februar 2012
4 Einträge
Ende von Etwas.
“Ich liebe es, wie sich die Muskeln in Deinem Arm an- und wieder entspannen, wenn Du Dich selbst befriedigst.” “Warum bist Du hier?” “Wie, warum? Ich dachte, Du schläfst gerne mit mir.” “Sex kann ich mir auch kaufen.” ”Könntest Du Dir auch kaufen. Wenn Du Geld hättest.” ”Könnte ich mir auch kaufen. Was hast Du sonst noch?”...
Febr. 11
Ablass.
“Warum gehst Du weg, während Du mit mir redest?”, fragt er. “Weil Du mich verunsicherst”, denke ich. “Weil ich mir vorstellen kann, mir sogar fast sicher bin, dass Du einer von den Guten bist. Das erkenne ich an der ganzen Art, mit der Du auftrittst. Weil Du wahrscheinlich für Tierschutz, Kinder in Not oder die Umwelt kämpfst und Du ausgerechnet mich angesprochen...
Febr. 10
Roboter.
Ich funktioniere wie eine Maschine. Ich erwache am jeden Morgen um exakt acht Uhr dreiundzwanzig (ich mag es, den Wecker in meinem Smartphone mit ungewöhnlichen Zeiten zu füttern), zünde mir eine Zigarette an, erledige das, was man üblicherweise nach dem Aufstehen erledigt, fahre in das Büro, in dem meine Firma untergebracht ist und beginne dann, zu arbeiten. Ich arbeite dort bis etwa 18 Uhr, dann...
Febr. 8
1 Anmerkung
Febr. 7
2 Anmerkungen
Januar 2012
8 Einträge
Traumsequenzen (X)
Neuartige Turngeräte aus lebenden Giraffen. Ich nehme zwei davon mit und benutze sie in der U-Bahnstation, vor mir ein Hut, um Geld für die Weiterentwicklung des Konzepts zu sammeln, ich arbeite für eine Firma, die derartige Dinge entwickelt. Niemand schenkt dem Treiben irgendeine Beachtung, der Trick hat sich schon abgenutzt. Die Tiere müssen sich bücken, damit hier reinpassen und die Rolltreppe...
Jan. 21
2 Anmerkungen
Auf dem Dachboden mit den Sternen.
“Zum letzten Mal bist Du alles, was ich will und alles, nach dem ich freiwillig fragen würde. Ich schließe diese Gedanken heute Nacht in einen Schrank, in dem sie nur derjenige finden wird, der dazu in der Lage ist, ihnen gezielt auf die Spur zu kommen. Ich studiere weiterhin ungeborene Kinder und ihre Namen auf Magister. Nichts davon überrascht mich, aber das hält mich nicht davon ab, dem...
Jan. 20
1 Anmerkung
Geschwindigkeit.
Die Stadt vibriert in meiner krampfhaften Umklammerung wie ein mächtiger Fluss, der bereits die leisesten Andeutungen von Gefühlen fortschwemmt und durch Menschen und Geschichten ersetzt. Ich schleuse Personen mit einer manischen Präzision durch mein Leben, als wäre es mein Beruf: hey, hier bin ich, das mache ich, guck doch Dir mein Zeug an, lass uns zusammen etwas trinken gehen, wir surfen...
Jan. 20
1 Anmerkung
Jan. 15
4 Anmerkungen
2012.
1. Ich werde nicht mehr so leichtfertig mit dem Privileg der puren Existenz umgehen. 2. Ich werde hart an mir arbeiten. 3. Ich werde so asketisch leben, wie es mir möglich ist. 4. Ich werde den Rausch und den Exzess zulassen, aber nicht mehr um ihrer selbst willen. 5. Ich werde nicht an mir oder an der Richtigkeit meiner Schritte zweifeln. 6. Ich werde Dinge erschaffen, sie genau betrachten und...
Jan. 15
6 Anmerkungen
Gestern.
Ich habe lange darüber nachgedacht, warum Dir unsere Erinnerungen so wenig zu bedeuten scheinen, bis ich auf die Option kam, dass es aus Deiner Sicht vielleicht gar nicht unsere Erinnerungen sind. Wenn Du mich immer nur physisch, niemals mental in Dein Leben gelassen hast, dann sind unsere Erinnerungen für Dich nur Deine eigenen Erinnerungen an Ereignisse, die Du in Begleitung von austauschbarer...
Jan. 14
1 Anmerkung
Kaskade 5-6
Er jagt die bösen Jungs und ist stolz darauf, sagt er. In der SMS ist die Rede von einem gedruckten Stadtplan als Vorraussetzung für einen Besuch bei mir. Der Geruch von eueren Tieren, als ich in dem alten Schuppen stehe. An der Oberfläche ist hier noch alles so, wie es war, als Du sechzehn warst und eine Zeit lang auf dem Dachboden Voodooexperimente gemacht hast, für die Du Federn und Dein...
Jan. 2
1 Anmerkung
Neuling.
In mir hat Etwas damit begonnen, zu sterben und wenn es niemand aufhält, dann wird es sehr bald für immer verschwunden sein. An manchen dieser letzten Tage wünschte ich mir nichts mehr als einen Ort oder einen Menschen, bei dem ich mir sicher sein kann, dass ich zu ihm gehöre, ein “zu Hause”, aber dieses zu Hause existiert jetzt nicht mehr. Ich empfinde nicht weniger als die...
Jan. 1
2 Anmerkungen
Dezember 2011
2 Einträge
Dez. 11
2 Anmerkungen
Instinkt.
Raubtierhaft, unflektiertes Treiben. Geteilte Existenz mit mir selbst. Ich schreibe mich warm, um mich bei Dir zu melden. Irgendetwas sagt mir, dass es Zeit wird für den Zwang. Das Schreiben ist Nichts, das man verlernt, es ist wie Fahrradfahren, da ist wieder dieser alte Merksatz, über den ich selbst nur noch lachen kann. Gleich wird die Sonne untergehen und das Ganze wieder in die Nacht tauchen,...
Dez. 5
3 Anmerkungen
November 2011
3 Einträge
Eins: Hier.
Wenn ich zurückblicke auf die merkwürdige Kette von Menschen, die in den verschiedenen Leben, die ich bisher leben durfte, durch meine Tage gerauscht sind, ohne nennenswerte Eindrücke oder größere Dellen an meiner Persönlichkeit zu hinterlassen, dann verstehe ich eigentlich noch weniger, was eigentlich an dieser Frau anders war. Ja, sie war wunderschön, kompliziert und nicht ganz richtig im Kopf,...
Nov. 19
3 Anmerkungen
Kaskade 5-4
November. Der Monat, in dem traditionell noch kurz vor dem Winterschlaf alles den Bach runter geht. Ich stelle mich ein auf ein paar kalte Monate mit kurzen Tagen ohne Dich, habe in dem leeren Zimmer meiner Wohnung Vorräte aus Zigaretten und Rotwein angelegt wie ein Eichhörnchen und die Schreibmaschine auf Körpertemperatur vorgeheizt, so dass ich mir beim Tippen einreden kann, dass McLuhan völlig...
Nov. 13
Kaskade 5-3
Es war nicht so wie in meiner Vorstellung. In meiner Vorstellung sind diese Dinge viel größer. Das ist ein Grund dafür, warum ich dort so viel Zeit verbringe. Sie sucht ein Kajak für Berlin, hat sie gesagt, auf der Spree paddeln, natürlich. Anderswo giften sich fremde Menschen gegenseitig in Texten an, die ewige Droge heißt Zynismus, weil man unbedingt dabeisein muss, Präsenz zeigen, sehen und...
Nov. 12
Oktober 2011
12 Einträge
Okt. 28
2 Anmerkungen
Gegenlicht.
Ich lese Deine alten Briefe, lese dort von Deinen Träumen, von den Dingen, die Du erreichen willst, egal was es kostet. Es klingt ernst. In meinen Antworten stand sicherlich irgendetwas mit Photographie und Wortbastelei und ich frage mich, was passiert ist mit der Person, die mir diese Dinge geschrieben hat, die so überzeugt davon war, den Traum zu jagen? Wohin genau ist sie verschwunden und warum...
Okt. 28
Meine Gedanken sind Schmerzfänger, ich zerbreche unter Erinnerungen. Das sind verflucht gute Erinnerungen, die Gegenwart hat nicht ansatzweise eine Chance, ihnen standzuhalten. Ich wünschte nur, das mit dem Zerbrechen ginge ein bisschen schneller, denn es tut so verflucht weh. Hundert Päckchen Zigaretten später komme ich nicht zu mir, aber wenigstens wieder halbwegs zu Verstand. Gedankenendlager....
Okt. 24
9 Anmerkungen
Gefangen wie ein Tier in Deinen Gedanken, kein Auskommen, Futter unregelmäßig. Es ist Oktober und ich möchte ein Zuhause für den Winter finden. Die Welt ein Tor zu tausend Wüsten etc., und dann liege ich auf Deinem Bett und Du sitzt da und glotzt in mich rein und sagst Sachen, die wirklich wichtig sind, aber es wirkt immer ein bisschen, als würdest Du Dir selbst nicht glauben wollen. Macht nichts,...
Okt. 16
3 Anmerkungen
Okt. 16
1 Anmerkung
Filterblase im RL.
Der Satz, den Du auf der Autofahrt zu mir nach Hause sagtest, brachte das Problem vermutlich auf den Punkt. Du sagtest: “Weißt Du, wenn ich so darüber nachdenke, dann hatten wir während des Studiums schon echt viele Leute um uns, aber im Rückblick würde man sich doch niemanden von diesen Leuten aussuchen, wenn man wirklich die Wahl hätte.” Diese Aussage kreischt: Ich will zu jeder Zeit...
Okt. 13
Das Ping-Pong-Echo in der Schlucht.
„Ich darf es nicht in Kommunikation gießen, Kommunikation ist bei mir eine Suchtart“, denkt sie und in dem Moment erfasst die Schwerkraft ihre Pupillen und das Drumherum nicht mehr, so dass je zwei gemischte Paare Iris und Pupille in zwei Augäpfeln an die tiefste Stelle kullern und jetzt auf den Belag ihrer Zunge glotzen, den Schlund sehen sie nicht, denn um die Ecke zu gucken bräuchte es...
Okt. 12
1 Anmerkung
Graustufen.
Nebel. Ich laufe den schlecht gepflasterten Weg, der hinter dem kleinen Süßigkeitenladen, der so verflucht klein ist, dass sich ein Pferd darin nicht umdrehen kann, aber ein Sortiment hat, das die meisten anderen Süßigkeitenladenbesitzer Nachts unruhig schlafen lässt, weswegen sie alle zum Alkoholismus neigen, anfängt, und in Richtung Osten über mehrere Treppen, deren Geländer ganz verrostet und...
Okt. 11
Okt. 9
Sechster Oktober
Steve Jobs stirbt, Tomas Tranströmer gewinnt den Literaturnobelpreis. Barack Obama kondoliert der Familie von Steve Jobs, der deutsche “Literaturpapst” Marcel Reich-Ranicki erklärt, er kenne Tranströmer nicht, sein Favorit wäre seit Jahren der amerikanische Romancier Philip Roth. Philip Roth wirft Bücher am Fliessband auf den Markt. Gebrauchsprosa, ein Band pro Jahr, künstlerisch in...
Okt. 6
„Gib mir irgendetwas. Wirf mir Deinen Müll unachtsam vor die Füsse, ich sammle ihn auf, als wäre er das wertvollste der Welt und stelle ihn in eine Vitrine, lade ihn mit einer eigens für ihn erfundenen Bedeutung auf, bis er kein Gegenstand mehr ist, sondern nur noch Symbol. Ich schnitze Chiffren aus Deinen billigsten Metaphern, so verschnörkelt, dass ich sie selbst nicht mehr entziffern kann, baue...
Okt. 6
Okt. 2
September 2011
3 Einträge
Hier.
Ich würde ihr gerne erklären, was sie tun kann, wie sie sich selbst davor schützen kann, erneut in eine solche Situation zu geraten, aber eine zehnjährige Drogenkarriere hat die Konzepte Vergangenheit und Zukunft aus ihrem Leben gefräst. Alles, was mehr als ein paar Tage zurück oder mehr als ein paar Stunden in der Zukunft liegt, spielt in ihrem Dasein keinerlei Rolle mehr. Maike wurde durch ihre...
Sept. 30
Stadtitüden.
Vielleicht liegt es daran, dass ich in einem winzigen Dorf aufgewachsen bin und in einer Kleinstadt studiert habe. Dort zählt man auf die Menschen, die um einen herum sind und man kann sich in jeder Hinsicht auf sie verlassen. Sie sind Konstanten wie die Architektur, mit den Häusern verwebt, in denen sie wohnen und sie bleiben an diesen Orten, und selbst dann, wenn man sich lange nicht gesehen hat...
Sept. 11
2 Anmerkungen
“In dem Moment, in dem Du die Tür hinter Dir zumachst, fehlst Du mir bereits so sehr, dass ich aus dem Fenster springen will, weil ich es nicht ertrage, ohne Dich zu existieren. Ich würde mir Dich am liebsten wegtherapieren lassen, wüsste ich nicht, dass es so wäre, wie sich einen gesunden Arm amputieren lassen, weil dieser Drang ja ganz normal ist: Ich liebe Dich leider einfach.”
Sept. 10
August 2011
6 Einträge
Aug. 27
Frank und Ich.
“Erzähl mir etwas über das Verhältnis zu Deinem Vater”, ist wahrscheinlich der beste Spruch der Welt, um Frauen am Ende rumzukriegen, aber man muss ein Arschloch sein, um ihn zu benutzen. Frank denkt darüber nach, was passiert ist und zündet sich zum ersten Mal seit Jahren eine selbstgedrehte Zigarette an. Dieser süßliche Geruch von Tabak, silberne Rauchfäden, die in Richtung...
Aug. 21
Reaktion.
Ich wurde in meinem ganzen Leben noch nie so gedemütigt und bin vor allem erstaunt über die unwillkürliche, emotionale Reaktion meiner selbst. Mein Körper schüttet plötzlich Hass aus - auf einen Menschen, den ich eigentlich liebe. Ich scheine über eine Art emotionales Immunsystem zu verfügen, das (leider nur in sehr krassen Ausnahmefällen und kurzzeitig) meine Emotionen überschreibt, um mich vor...
Aug. 21
Leerlauf.
Ich plappere einfach drauf los und das funktioniert viel besser, als ich es erwartet hatte. Wir sprechen über Film, Musik und Literatur und es ist vordergründig ein wirklich nettes Gespräch - sie mag all die Dinge, die ich gut finde und die sie auch kennt und die, die sie nicht kennt, lässt sie sich von mir erklären und findet sie faszinierend. Sie erzählt mir von ihren Problemen und ihrer...
Aug. 18
4 Anmerkungen
Aug. 8
Rolle, jetzt!
Man kann entweder so tun, als wüsste man, wer man ist (“Hallo, ich bin der Dirk und ich bin Medienjournalist / Blogger / Ohrenarzt / Anwalt / Bademeister / Student / studierter Philosoph / Bäcker / Tänzer / Regisseur / Polizist / Pornodarsteller / Autor”) oder man fliesst einfach so durch verschiedene Rollen, die sich je nach Kontext ergeben und sich permanent ändern. Will man...
Aug. 3
Juli 2011
6 Einträge
Gleichung.
“Ich fühle mich wie etwas, das von einem Lastwagen gefallen ist”, sagt sie. “Ich habe die dunkle Ahnung, dass es noch andere gibt, die sind wie ich, andere, bei denen ich mich zu Hause fühlen würde, aber die sind nicht hier. Ich liege hier rum, an einem Ort, an den ich nicht gehöre, ganz alleine. Und ich bin aus eigener Kraft nicht dazu in der Lage, hier wegzukommen. Es ist nicht...
Juli 28
Souffleur.
“Die Stelle, an der ich sage ‘Scheiße, ich verliere alle meine Haare’, das ist Dein Stichwort, das ist die Stelle, an der Du sagen musst: ‘Ich werde Dich immer so lieben, wie Du bist’. Verdammte Scheiße, warum muss ich eigentlich immer Deinen Text mitdenken, Du dumme Schlampe?”
Juli 24
Juli 9
Zirkelschluss.
Und dann sitze ich bei dieser Gartenparty und mich gruselt vor dem zur Schau gestellten Spießertum, aber gleichzeitig sehne ich mich ja selbst genau danach, vielleicht gruselt mich auch eher vor dieser Sehnsucht. Ich selbst habe ich kein Zuhause, weil: Mein verfluchtes Zuhause, das ist ja kein Ort, das bist einfach Du, und Du sitzt da zwar auch rum, aber das gilt nicht, denn ich darf Dich zur Zeit...
Juli 7
Kaskade 4-1
Mein Verstand möchte einen Zustand “Erschöpfung” nennen, der in Wahrheit nur mit dem Ausdruck “Fundamentverlust” zu bezeichnen ist. Das Internet gaukelt Dir vor, dass Du nicht alleine bist, wenn Du schreibst, und saugt Dir dabei nach und nach die Substanz aus Deinen Texten, wenn Du nicht aufpasst, aber das merken nur die wenigsten, der Rest freut sich eher über die wachsende Zahl von...
Juli 7
1 Anmerkung
Fragmentierung.
Früher dachte ich die beiden so unterschiedlichen Konzepte Liebe und Sex als eine untrennbare Einheit und hielt mich für unnormal, weil ich die Personen, mit denen ich schlief, mit denen ich Beziehungen führte, nicht auch lieben konnte. Es brauchte mehr als ein Vierteljahrhundert und Dich, um zu verstehen, wie selten die beiden in Wahrheit gemeinsam auftreten und wie wenig sie oftmals miteinander...
Juli 3
1 Anmerkung
Juni 2011
5 Einträge
Ausreise.
22.06.: Wir reisen aus. Wir waren mal anders. Es gibt keine Liebe, es gibt nur günstige Umstände, unter denen man Menschen trifft. Je näher man sich dann kennenlernt, desto mehr merkt man, wie fundamental alleine der Mensch an sich ist. Schlussendlich ist es nur noch völlig eine pragmatische Entscheidung, ob man weiter zum anderen hält. „Sagst Du.“
Juni 23
Juni 18
2 Anmerkungen
Anleitung: Samstag.
Steh endlich auf, mach dreißig Situps, schreib diesen Text. Poste den Text bei Tumblr, Links dazu kommen auf Twitter und Facebook. Wasch Wäsche, spül das Geschirr ab, bring den Müll runter und räum Dein Auto auf. Komm wieder nach oben und pack das ganze Leergut in Tüten, zieh Dir Kleidung an, mit der Du Dich irgendwo sehen lassen kannst, fahr einkaufen, kauf Mineralwasser, Salat und Äpfel (keine...
Juni 18
Gewohnheit.
Wie ich mich mit Dir auseinandersetzte. Wie ich jede Deiner an Geisteskrankheit grenzenden, irrationalen Entscheidungen, die Du im Tagesrhythmus wieder komplett über den Haufen geworfen hast, interpretierte, sezierte und bewertete. Dabei bist Du nur eine von diesen Millionen von Frauen, die jeden Tag wie besessen im Internet herumsurfen, um sich dort von irgendwelchen Typen, die alles sagen würde,...
Juni 10
1 Anmerkung
Charakter.
Wenn Du in mir nichts siehst, dann musst Du Dich selbst als ziemlich leer empfinden, denn ich spiegle nur. Ich bin der Typ, der rumläuft und schreibt und photographiert, was er wahrnimmt, und ich bin auch so, wenn ich gerade ohne Kamera oder Notizheft anwesend bin, ich gebe nur wieder. Manchmal erfinde ich auch Dinge, aber alles, was ich erfinde, basiert auch auf etwas, das ich irgendwo gelesen...
Juni 4
April 2011
5 Einträge
Apr. 22